Clickfunnels 2.0! (Review Deutsch) All in One Lösung oder Rohrkrepierer?

Schafft es dieses System tatsächlich Leadpages, Webinar System, Membership Software komplett zu ersetzen? 

Jeder der im Internet sein Geld verdienen will träumt von dem Einem System. Ein System was all die Arbeit erleichtert, Zeit spart, Fehler vermeidet und unter nur Einem Zugang erreichbar ist. Genau dieses versucht Cklickfunnels 2.0 abzubilden.

Was ist eine VERKAUFSTRICHTER: Um wirklich effektives Marketing zu betreiben ist es notwendig so genannte Verkaufstrichter zu erstellen (Funnels), um verschiedene Interessen gezielt zu steuern. Ein Kunde möchte heute kaufen, dem anderen muss ich erst noch überzeugen. Der dritte benötigt noch ein wenig mehr Zeit und Vertrauen. Jeder Besucher kostet Geld und Du kannst es Dir nicht leisten einen Besucher einfach aufzugeben. Du musst alles versuchen um den best möglichen Nutzen für alle Seiten zu erziehlen. Genau dies kannst Du mit einem Verkaufsfunnel erreichen. Allerdings scheitern viele an der Umsetzung solcher.​

​Das Clickfunnelsystem beinhaltet neben der schnellen und einfachen Erstellung aller brauchbaren Funnels folgendes: 

  • unzählige optimierte Vorlagen für alle möglichen Arten von Pages (ähnlich Leadpages)
  • Onpage Live Editor um die Seiten komplett zu verändern und einzudeutschen
  • Memberschip System und Auslieferung Digitaler Produkte
  • Webinarsystem für Livewebinare
  • Autowebinarsystem mit Replayfunktion
  • Google Hangout Integration
  • E-Mail System
  • Webhosting (Subdomain, eigene kann darauf geschaltet werden)

Die Bedienung geht schnell von der Hand (Ausnahme: will man in die Tiefe im Onpage Editor benötigt es eine gewisse Einarbeitungszeit). Alles ist übersichtlich strukturiert und einfach zu finden. Ist man mit dem System ein wenig vertraut sollte es innerhalb von 15 -30 min möglich sein selbst größere Funnel zu erstellen. Der Editor arbeitet um Längen besser als der von Optimizepress ist aber flexibler als Leadpages. Jedes Element kann ich verändern oder weitere hinzufügen. Gleichzeitig habe ich hochwertige Vorlagen die enorm Zeit sparen können. Als E-Mail Anbieter lässt sich mein Anbieter der Wahl: Getresponse komplett integrieren. (hier meine Gründe für Getresponse)

Vom hochwertigen und modernen Responsive Design's bis zu den zeitgemäßen 2 Step Opt in's ​ist alles vorhanden was das Herz eine Marketers begehrt, nebst Schattenseiten!

Klar, das Ganze hat natürlich auch seine Schattenseiten. Beispielsweise lassen sich die Pages nicht so komfortabel in Wordpress einbinden und wenn dann nur als iframe Overlay. Das kann Kompatibilitätsprobleme mit Browsern oder Mobilgeräten erzeugen und ist daher nicht zu empfehlen. ​Auf Grund der Struktur ist es leider auch nicht möglich ein eigenes SSL einzubinden. Seitens der Clickfunnelbetreiber wird Cloudflare empfohlen. Aber erstens ist dieses eher ein Pseudo SSL (geht noch nicht über die gesamte Strecke), zweitens ist dies zurzeit recht teuer (willst Du bestimmte Bereiche Deiner Seite steuern, Membership etc. sollten nicht im Cache liegen) und Drittens steigen die Zugriffszeiten. Das wichtigste Argument gegen Cloudflare ist aber der Datenschutz in Deutschland. 

Eine weitere Schattenseite ist die Auswahl der Zahlungsanbieter für Deutschland. Es gibt eigentlich neben Infussionsoft (teuer) nur ein in Frage kommendes System und das heißt in diesem Fall Clickbank. Theoretisch könntest Du auch Paypal manuell anbinden aber was nützt Dir dann solch ein System? Die Zeitersparnis schwindet und Fehler sind vorprogrammiert. In meinen Augen macht solch ein System nur dann Sinn wenn ich alle zusätzlich notwendigen Systeme mit API integration einbinden kann. Nur dann ist Fehlerfreiheit und Zeitersparnis wirklich weitesgehend gewährleistet.

Clickbank: komplett deutsche Oberfläche, wickelt alles bis zur Erstellung einer Rechnung ab und unterstützt die meisten Bezahlmöglichkeiten inkl. Paypal. Nachteile: Produkt erstellen kostet beim ersten mal 49,- $ später 29,- $ pro Produkt. Die Kosten sind zudem recht hoch. ​

PRO

  • Einfache Bedienung
  • Extreme Zeitersparnis möglich
  • Alle Funneltypen inkl. Up und Downsells
  • Unzählige Conversionoptimierte Vorlagen
  • E-Mail Integration 
  • Komplettes System für fast Alles
  • Hosting inklusive
  • Membershipsystem
  • Auslieferung Digitaler Produkte
  • Webinarsysteme und Google Hangout
  • Guter Onpage Editor und große Flexibilität
  • Guter Preis für gebotene Leistung
  • Komplettes Splittesting und Analytics
  • Komplette Freiheit bei Design und Funnelgestaltung 
  • Jederzeit alles im Blick
  • Anbindungen mit deutschen Systemen möglich (Clickbank + Getresponse)
  • Erspart sämtliche Probleme mit Integration, Zusammenspiel!
  • Stabile Server auch für größere Besucherströme. Upgrades & Downgrades jederzeit durchführbar.
  • Keine lange Vertragsbindung
  • Notfall Daten Erhaltung für 9,95 $
  • Automatische Backups
  • Sehr guter Support

KONTRA

  • Oberfläche komplett English
  • Für Deutschland nur Clickbank  (teuer), oder Paypal keine Komplett Automatisierung (Rechnung etc.) sinnvoll
  • Kein echtes SSL auf eigener Seite möglich (Cloudflare SSL möglich)
  • Wordpress Anbindung derzeit nur per Overlay

Fazit:

Wenn Du ein Marketing Komplettsystem suchst, das Dir sehr viel Zeit, teure Plugins, Webinar und Membership Systeme spart und Fehler vermeidet. Wenn Du keinen Plan davon hast wie man einen Funnel erstellt oder wie man die Technik auf einander abstimmt und eine fehlerfreies System ans laufen bekommt. Dann solltest Du Dir das Clickfunnels 2.0 einmal genauer anschauen. Derzeit läuft ein kostenfreier 14 Tage Zugang in dem Du alles genau testen kannst. Erst dann entscheidest Du ob das ganze eine Option für Dich ist. 

PS: Da ist ja noch die Sache mit dem Wordpress. Ganz einfache Lösung: Gewinne Deine Interessenten über Deinen Blog, verteile hier Deinen kostenlosen Informationen und schicke die Besucher anschließend in einen Deiner Funnels. Keiner behauptet Du darfst nur ein System nutzen. Du kannst bei Clickfunnels entweder eine Subdomain (mit passendem Namen) oder Deine eigene Domain nutzen.

"Das perfekte System wird es per Definition niemals geben können​, es wäre das Erste perfekte Ding in diesem Universum!"

Bitte hinterlasse einen Kommentar weil ich Dich dann zukünftig besser verstehen und unterstützen kann, Danke!

www.clickfunnels.com

23 kommentare
Norbert - 17. Mai 2015

Danke für den ausführlichen Test, wir haben uns jetzt 2015 für clickfunnels entscheiden und sind von dem einfachen System begeistert. Schade nur, dass wir uns noch einen Autoreponder (AWeber) anschaffen mussten, denn deutsche Systeme sind nur recht umständlich ein zu binden.

Antworten
    Joerg Uhlmann - 18. Mai 2015

    Hallo Norbert,

    Danke für Das Feedback! Es freut mich natürlich sehr wenn ich bei der Entscheidung helfen konnte. Was das Drama Autoresponder angeht kann ich Euch Getresponse ans Herz legen, da hier alles eingedeutscht ist und keinerlei Probleme mit Umlauten bestehen. Davon abgesehene findet man nahezu alles was man benötigt, inklusive Mobile App und sehr einfache Anbindungsmöglichkeiten mit beinahe jedem internationalen Tool! In meinem Klicktipp Artikel gibt es übrigens weitere Info’s dazu. Weiterhin viel Erfolg!

    Antworten
Joerg Uhlmann - 21. Januar 2016

Leider war auf Grund eines Fehlers auf einer meiner Seiten ein komplettes Systemrestore notwendig, daher fehlen leider einige der letzten Beiträge. Ich möchte aber dennoch noch einmal kurz auf die Kommentare eingehen: „dass es leider wenig zu hören gibt von deutschen Nutzern des Systems“.

Meiner Meinung nach würde Dir das nur bedingt helfen. Denn wie bereits gesagt, nach den ungeklärten neuen Richtlinien zur Datensicherheit in der EU, wäre es mit Sicherheit ein unvernünftiger Schritt derzeit auf Clickfunnels umzusteigen. Ja, Das System ist nahezu komplett, aber der Fimrmensitz ist US und gilt damit als nicht sicher. Das gleiche gilt für Cloudflare und nur mit dessen Nutzung wäre SSL mit Clickfunnels und eigener Domain möglich. Falls neue Gesetze zukünftig verlangen das alle User explizit darauf hinzuweisen, dass sie unsichere US Datenserver nutzen, würde dies vermutlich viele Interessenten kosten.

Schlimmer noch könnte es werden, falls die Nutzung als Anbieter für User im deutschen Raum komplett untersagt würde. Neben diesen Argumenten solltest Du Dir ebenfalls überlegen ob Du Dein gesamtes Business wirklich komplett von der Existenz und den Bemühungen eines einzelnen anderen Unternehmers abhängig machen willst. Fällt das System einmal aus, oder aus oben genannten Gründen für Deutsche weg, hast Du absolut kein Business mehr oder fängst schlimmstenfalls bei 0 an.

Viele glauben wenn sie erst einmal ein vernünftiges System besitzen, geht alles andere von alleine. Aber ohne Kreativität, Ideen und dem Handeln bringt auch solch ein System gar nichts. Falls Du noch ganz am Anfang stehst, rate ich mit dem Keller anzufangen und nicht mit dem Dach. Lerne grundlegende Techniken, vernünftige Gestaltung, Texten und setze die ersten Dinge mit einem einfachen Blog um.

Antworten
Michael - 8. Oktober 2016

Vielen Dank für diesen tollen Bericht!

Leider habe ich bis dato nicht herausfinden können ob clickfunnels die Möglichkeit anbietet seinen Videocontent im Membership-Bereich sicher „downloadsicher“ hochzuladen oder ob man hier – wie bei optimizepress etc. – aus externer Quelle (YouTube, Vimeo, Amazon, etc.) schöpfen muss.

Vielleicht gibt es hier eine Antwort? 🙂

Wäre super!

Beste Grüße,

Michael

Antworten
    Joerg Uhlmann - 10. Oktober 2016

    Hallo Michael,

    danke für Dein positives Feedback! 😉 Videos erzeugen zu viel Datenvolumen um diese auf solch einer Plattform, oder dem eigenen Server zu nutzen. Du kannst digitale Inhalte bis 3 MB direkt in Clickfunnels hochladen und sicher versenden. Alles andere musst Du über die entsprechenden Video Plattformen bewerkstelligen. Diese sollten natürlich die Möglichkeit besitzen die Video’s zu schützen, oder gar an bestimmte Domains zu binden. Im letzten Fall können die Video’s dann ausschließlich über die angegebene Domain geschaut werden.

    Ich hoffe das hilft Dir weiter,
    beste Grüße
    Joerg

    Antworten
Michael - 12. Oktober 2016

Hallo Joerg!

Vielen Dank für die rasche Antwort.

Genau das habe ich mir schon gedacht. Wäre doch etwas zu viel Traffic für einen einzelnen Anbieter.

Kannst du mir hierzu einen Anbieter empfehlen?

Ich habe mir Amazon WebServices (wobei ich noch nicht ganz genau weiß, welches Service hier das Richtige für mich ist) und Microsoft Azure als Anbieter fürs erste gefunden.

Microsoft bietet z.B. für StarUps ein Programm, wo man 3 Jahre lange deren Produkte kostenlos testen kann.

Trotzdem noch nicht wirklich einen Plan für was ich mich entscheiden soll.

Beste Grüße,

Michael

Antworten
    Joerg Uhlmann - 12. Oktober 2016

    Hallo Michael,

    ich kann Dir momentan nur zu VIMEO raten, da hier der Preis passt und die Einbettung in den meisten WP Tools problemlos funktioniert. Außerdem kannst Du bei der Pro Version Deine Video’s richtig gut schützen und hast unlimitierten Traffic. Das heißt, Dir kann es egal sein wie oft Dein Video geschaut wird. Alle günstigeren Lösungen sind meist nur von kurzer Dauer, haben keinen Support, sind nicht kompatibel, oder Du musst extra noch Amazon S3 nutzen und zahlen.

    Gruß Joerg

    Antworten
Michael - 12. Oktober 2016

Okay Joerg!

Vielen Dank für den Tipp.

Denke das es fürs erste einmal reichen sollte 🙂

Achja! Super Arbeit die du hier ablieferst. Ist schon unter meinen Favoriten gespeichert.

Beste Grüße aus Wien,

Michael

Antworten
Bojan - 29. November 2016

Hallo Jörg,

Super Bewertung!

Bin nämlich ganz am Anfang. Habe super Ideen, jedoch suche ich nach einer Lösung wie ich so einen Salesfunnel ohne großes technisches Knowhow erstellen kann. Und natürlich mit möglichst einer Seite (somit kommt clickfunnels hier in Frage). Mache derzeit alles über FB und bin am überlegen ob ich mir auch einen Blog machen soll. Jetzt die Frage: Wenn ich clickfunnel nehmen würde, müsste ich dann separat nochmal für meinen Blog bei Wordpress extra zahlen, oder könnte ich das mit der ClickFunnel mitgliedschaft irgendwie kombinieren, dass ich für meinen Blog dann nichts mehr extra zahlen muss. Soll ein ganz einfacher sein (nichts anspruchvolles) 🙂

Danke schonmal und ich freue mich auf deine Antwort.

Beste Grüße

Antworten
    Joerg Uhlmann - 5. Dezember 2016

    Hallo Bojan,

    ja Du bräuchtest einen zusätzlichen Blog, wenn Du Wordpress nutzen möchtest und zusätzlich eine eigene Domain Adresse. Du kannst dann alle Clickfunnel Seiten direkt in Wordpress einbinden. Beim großen Paket sind die eigentlichen Artikelseiten, Verkauf Seiten davon ausgenommen, da diese über das interne Zahlungssystem gesichert werden müssen. Dort müsstest Du dann die eigene Domain / Subdomain eintragen. Als Einsteiger würde ich Dir das nur empfehlen, wenn Du technisch (Domain Zuordnung) halbwegs fit bist. Zudem hast Du ohne gute English Kenntnisse schlechte Karten, da der Support ausschließlich über einen englischen Chat funktioniert. Ich hoffe das hilft Dir weiter.

    erfolgreiche Grüße
    Jörg

    Antworten
Gernot Meyer - 10. Dezember 2016

Fairerweise muss man zu den Kontra-Punkten sagen, daß sie eigentlich nicht gültig sind, weil das System ja für den US-amerikanischen Markt konzipiert wurde und gar nicht den Anspruch hat , in anderen Ländern aufzutreten.

Ich würde mir auch wünschen, daß es etwas Vergleichbares für Deutschland gäbe (auf der Suche danach bin ich auf dieser Webseite gelandet).

Russell Brunson , der das System entworfen hat, ist kein Techie, sondern ein begnadeter Marketer (man sehe sich mal Videos von ihm an), der 6 Jahre lang mit der Legende der Direktmarketer und Copywriter , Dan Kennedy, getourt ist und auch die Bücher von Tony Robbins mittels Clickfunnels vermarktet.

Ich spiele mit dem Gedanken, damit auf dem US-Markt aufzutreten. Natürlich fehlt das Copywriting, aber dazu sollte sich zu akzeptablen Bedingungen eine Lösung finden lassen.

Antworten
Nadja Horlacher - 11. Mai 2017

Ja ich bin auch auf der Suche nach einer deutschen Clickfunnel Version. Genau wie Gernot schreibt, habe auch das Buch etc. von Russell. Wäre toll dies in Deutsch zu haben. Ich arbeite mit Klick-Tipp…und nochmals neu beginnen….uff dazu habe ich auch keine Lust.
Aber vielleicht lohnt es sich wirklich, einfach zusätzlich cklickfunnel und englischer Mailanbieter zu verbinden und so eine neue Seite zu integrieren.
Danke für die Infos Joerg, so komme ich doch wieder auf neue Ideen und Möglichkeiten. Grüsse nadja

Antworten
    Joerg Uhlmann - 11. Mai 2017

    Hallo Nadja,

    ich freue mich sehr wenn meine Arbeit dazu beiträgt neue Ideen zu fördern. 🙂

    Grüsse
    Jörg

    Antworten
Michi - 9. Juni 2017

Danke für den Beitrag.

Das einzige Problem und das ist meiner Meinung nach ein großes ist : das man die Conversion in Clickfunnels nicht Tracken kann, wenn man eine Danke Seite besitzt die außerhalb von clickfunnels liegt. ZB wenn man einen eigenen Onlineshop besitzt und dieser dann eine Dankesseite nach dem Kauf anzeigt.

Hier wäre es genial, wenn man von clickfunnels einen Pixel hätte, der dann auf der Dankesseite hinterlegt wird und dann misst, sobald ein User diese erreicht.

Habe dazu noch keine Lösung gefunden.

Gruß
Michi

Antworten
    Joerg Uhlmann - 9. Juni 2017

    Hallo Michi,

    ich habe mir als erstes mal erlaubt die GAUs Deiner Autokorrektur (Handy?) zu beheben, damit verständlich wird was Du meinst. 😉 Ja, das ist in der Tat eine Falle dieser Systeme, rein bekommt man alles, ist dann aber auch in gewisser Weise etwas gefangen darin. An Deiner Stelle würde ich den leichtesten Weg wählen und die Dankeseiten eben in Clickfunnels verlagern. In den meisten Shop Systemen kannst Du doch auch eine externe Seite nutzen. Andernfalls würde ich das einfach mal in den Clickfunnels Chat posten, die sind doch ziemlich fit.

    Gruß
    Joerg

    Antworten
      Michi - 9. Juni 2017

      Hi Joerg.
      Danke für die Korrektur. Genau, Handy ;-).

      Ja, sobald solch eine Funktion in Clickfunnels integriert wird, ist es echt ein geniales System.

      Ich werde den Support mal kontaktieren.

      Danke für deine Antwort 🙂

      Antworten
Michi - 9. Juni 2017

Ah, ich habe etwas vergessen zu fragen.

Du schreibst ja : „für Deutschland nur Clickbank“

Was meinst du genau damit ?

Der Prozess läuft meiner Meinung so ( korrigiere mich bitte, falls ich falsch liege) :

Optin Seite (verknüpft mit zB GetResponse)

Salespage mit Link zu Digistore24 Produkt. Sobald der Kunde dort kauft, landet er auf der Dankeseite von Clickfunnels. Somit wird die Conversion gezählt.

Durch die Verknüpfung von Digistore24 und GetResponse, wird wenn man möchte, eine Kampagne gestartet.

Ist das soweit machbar ?

Und die nächste Frage wäre:
Wenn man jetzt bei Digistore24 Upsells einbaut, wie würdest du denn dann die Conversion davon tracken?

Denn am Ende ist es ja die selbe Dankesseite denke ich oder ? Egal ob er den Upsell kauft oder nicht.

Danke schon mal 🙂

Antworten
    Joerg Uhlmann - 9. Juni 2017

    Hallo Michi,

    bei den Zahlungsanbietern meinte ich die, die Du direkt integrieren kannst ohne die Plattform zu verlassen, aber auch ohne das ist Digistore24 bei weitem die bessere Option. Deine Vermutungen der Vorgehensweise sind richtig, die Up- oder Downsells laufen ja letztlich wieder über Deine Seiten in Clickfunnels, daher sollte das Tracking kein Problem, in welcher Form auch immer darstellen. Kurz, Du kannst alle nötigen Seiten in Clickfunnels verwalten und der Kunde bekommt lediglich das Digistore24 Zahlungsfenster zwischendurch zu sehen um am Ende auf einer Deiner Dankeseiten zu landen. Deshalb ist es auch so wichtig dem Kunden klar zu sagen das Digistore24 sein Vertragspartner ist. Andernfalls bemerkt es der User nicht wirklich und im dümmsten Fall hast Du Scherereien. Für die Käufer solltest Du für jedes Paket eine eigene Dankeseite zur Verfügung stellen und möglichst die Produkte aufführen die der Kunde erworben hat. Also einmal nur Hauptprodukt, einmal mit Upsell 1 usw. bis zum Vollpaket. Das wirkt Professionell und Du hast ein gescheites Tracking. Kleiner Tipp, auf der Dankeseite kannst Du ja bei Käufern ohne Upsell noch einmal das Upsell als letzte Chance anbieten, was mit einer Dankeseite für alle echt bescheiden wäre. 😉

    Gruß Jörg

    Antworten
      Michi - 10. Juni 2017

      Hi Jörg

      Dankeschön für deine Tipps.
      Nutzt du aktuell denn ebenfalls Clickfunnels?

      Du hast im Januar 2016 geschrieben, dass es mit den neuen Richtlinien zur Datensicherheit sehr unvernünftig wäre, zu Clickfunnels zu wechseln und das man im schlimmsten Falle, wenn es für Deutschland nicht mehr nutzbar ist, kein business mehr hat da ja alles komplett über Clickfunnels laufen würde.

      Wie siehst du die Situation heute ? Ist ja mittlerweile über ein Jahr her.

      Antworten
        Joerg Uhlmann - 11. Juni 2017

        Hallo Michi,

        davon abgesehen, das es bis heute immer noch keine saubere Klärung in Bezug auf Datenschutz gibt, arbeite ich seit einiger Zeit aus mehreren Gründen kaum noch mit ClickFunnels.

        – Unsicherheit Datenschutz
        – Die Zeitverzögerung bei Bearbeitung der Funnels
        – Der stark schwankende Speed der Seiten (Google Pagespeed)
        – eingeschränkte Möglichkeiten bei der Gestaltung
        – Ich halte nichts von Cloudflare und Pseudo SSL Zertifikaten
        – Ich möchte meine Seiten schnell und sauber verschlüsselt unter meiner Domain haben
        – Das Problem des goldenen Käfigs (wie schon besprochen)
        – Software komplett in Englisch (Es ist nicht gut ständig zwischen Englisch und Deutsch zu switchen, auch wenn man Englisch beherrscht.)

        Für Einsteiger oder wenig technisch versierte User sicher ein Weg leichter klar zu kommen und vor allem die Idee des Funnels zu begreifen. Auch wenn Du kein Interesse am Aufbau eines Blogs hast und einfach nur funktionierende Verkaufsseiten benötigst, ist dies sicher eine gute Wahl. Es gibt viele gute Beispiele die dem einen oder anderen helfen können seinen Verkaufsprozess zu optimieren. Für die meisten deutschen User, dürfte das kleine Paket der ClickFunnels mehr als ausreichen, da viele der Anbindungen in Deutschland nichts bringen und Affiliates meist über Digistore24 laufen. Ich arbeite aber für meinen Teil fast ausschließlich hiermit: Thrive Themes, auch wenn ich hier die Funnels momentan noch manuell mit gewöhnlichen WP Seiten erstellen muss. Es hilft mir an vielen Stellen mehr als der fehlende Funnel.

        erfolgreiche
        Grüße Jörg

        Antworten
          Michi - 12. Juni 2017

          Danke für deine Antwort Jörg.

          Ich finde es gibt noch ein großes Problem.

          Wenn ich z.b als Affiliate Produkte über meine Salespage bewerbe, wird das ganze System von Clickfunnels sinnlos.

          Man kann ja dann zB überhaupt nicht mehr die Conversion messen, da die Dankesseite ja beim Vendor des Produkts oder Digistore24 liegt.

          Ich denke es ist sehr angenehm, wenn man selber über Digistore24 verkauft oder eben per Clickbank. Wobei ich mich frage, was die Anbindung zu Clickbank bringt.

          Misst das System eventuell auch die Conversion, wenn der User nicht über den Link sofort kauft sondern erst später ?

          Antworten
          Joerg Uhlmann - 12. Juni 2017

          Ich weiß nicht was Du genau mit Deinem letzten Satz meinst, aber ein Tracking der kompletten Konversion geht bei einem Affiliate Verkauf nur bei Vollintegration mit dem Warenkorbsystemen, das heißt wenn Produkt und Affiliate sich innerhalb eines Shopssystems wie Digistore oder evtl. Clickbank befinden, bzw. per API verbunden sind. Alternative wäre wenn Du einen Bonus für den Kauf anbietest und gibst dem Verkäufer, oder dem Affiliatesystem einen Link zur Weiterleitung. Auf dieser Bonuspage könntest Du dann einen Tracking Code hinterlegen.

          Begrenzt geht das Tracking aber auch ohne API etc., allerdings nicht ob der Nutzer am Ende tatsächlich kauft. Wenn Du ein WP Affiliate Linkschutz wie diesen verwendest: Linkshield, hast Du bei der Pro Version ein Tracking dabei. Ich würde jedem raten solch ein Tools zu verwenden und auf keinen Fall würde ich kostenlose Tools hierfür in Betracht ziehen. Ich habe selbst eine große Überraschung mit einem allseits beliebten Tool dieser Art erlebt, will mich hier aber nicht weiter öffentlich dazu äußern. Bei ordentlichen Link Tools wird eine Zwischenseite auf Deinem Blog als Weiterleitung verwendet und Du kannst einen Trackingcode integrieren. Der Vorteil, Du hast eine Statistik und der Link funktioniert auch wenn ihn jemand kopiert. Dadurch hast Du eine genaue Kontrolle und sichere Provisionen. Du kannst sogar verbieten das der beworbene Verkäufer die E-Mail Adressen Deiner Kunden einsammelt, falls diese nicht kaufen und ein Exit Popup auf der Betreiberseite unterbinden. Du kannst weiterhin einen Countdown, Bonis usw. auf der Zielseite anwenden, solange der Anbieter kein Problem mit Cloaking hat. Bei dieser Methode wird dem User auch immer Deine Blog Adresse angezeigt, auch auf der Verkaufsseite. Falls dies vom Anbieter verboten wird, hast Du genügend Alternativen in den Einstellungen.

          Zum Thema Clickbank ist meine persönliche Meinung: FINGER WEG! Ich habe die mal wegen ihres veralteten und unsicheren SSL Zertifikats angeschrieben, was bei einer solchen Institution wirklich wichtig ist. Die Arroganz der Antwort war kaum zu überbieten. Davon abgesehen sind die Verkaufsformulare hochgradig veraltet und wirken alles nur nicht vertrauenerweckend. Noch besser, da es in der EU verboten ist sich ohne Banken Zertifikat als Bank auszugeben erscheinen nun auch noch haufenweise Hinweise darauf das dies keine Bank ist. Ach und um Produkte zu verkaufen musst Du erst einmal zahlen. Wenn Du in einem gewissen Zeitraum keinen Mindestumsatz kreierst wird Dein Geld einfach einbehalten. Es ist eben eine der wenigen internationalen Anbindungen in ClickFunnels, die per API direkt in den Warenkorb eingebunden werden kann und dabei eine deutsche Oberfläche bietet. (Falls man das große ClickFunnel Paket besitzt) Wobei das mit Stripe auch nicht mehr lange dauern dürfte. Aber denke nur mal an Schweizer oder Österreicher als Kunden, willst Du die Steuer selbst abführen und allein hierfür 1000.- € im Jahr an Deinen Steuerberater zahlen? Da ist Digistore24 wohl sehr viel günstiger unterm Strich. Nur hier macht eben das ganze Backpack CRM von ClickFunnels keinen Sinn mehr für uns.

          Ich denke ClickFunnels bringt in erster Linie etwas wenn Du Deine Verkaufsseiten separiert vom Blog haben möchtest und übersichtliche Funnels bevorzugst. Der ganze Rest hinten dran bringt für Deutsche User oft mehr Aufwand als Nutzen in meinen Augen. „Mach es Einfach und dann mach es einfach.“ 😉 Aber das muss jeder selbst entscheiden.

          Es gibt mittlerweile auch einige deutsche Alternativen wie Leadinvasion, Funnelcockpit, Spreadmint usw., die auch bereits hier in den Kommentaren erwähnt wurden. Leider konnte ich diese aber, bis auf Speed Tests die nicht gerade berauschend bis unterirdisch ausfielen, noch nicht endgültig testen. Es ist eben wichtig wem man seine Daten und das gesamte Business anvertraut. Sobald es sich ergibt werde ich hier davon berichten.

          Gruß Jörg

          Antworten
          Michi - 13. Juni 2017

          Hi Jörg. Danke für deine vielen Tipps und ausführlichen Antworten.

          Das hilft einem sehr bei der Entscheidung.

          Das Problem ist, ein System zu finden, welches dir von deinen Funnels die Conversion anzeigt.

          Bei mir wäre es die Optin Page -> Bestätigungsseite -> Dankeseite

          Danach wird per Email Funnel auf Produkte verwiesen.

          Dazu habe ich eine Salespage gebaut, wo ich im Video erkläre, weshalb dieses Tool/Programm wichtig ist. Darunter befindet sich der Affiliate Link.

          Wenn der User jetzt auf den Link clickt, kann ich das ganze ja noch messen durch z.b Link Shield.

          Aber den Kauf kann ich ja nicht tracken, da die Dankeseite woanders liegt.

          Eventuell geht es mit dem Plugin Splitmagic von Florian Schoel.

          Mich fasziniert an Clickfunnels einfach die Möglichkeit, sich die Conversion im Funnel anzeigen zu lassen. Und das sehr übersichtlich.
          Noch dazu ist es wirklich genial, direkt jede Seite zu A/B testen.

          Das ist schon interessant.

          Nur wie gesagt wird es ja nicht möglich sein, die Conversion der Verkaufsseite zu tracken. Denn Die Conversion sollte ja dann der Kauf sein von einem Affiliate Produkt. Da sind wir ja dann wieder beim Problem, dass die Seite nicht auf meiner Domain liegt.

          Ich finde, dass es für Affiliates noch kein cooles System geht, wo man auch ein Reporting mit dabei hat und solche Aktionen tracken kann wie z.b den Verkauf eines Affiliate Produkts.

          Antworten
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